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Donnerstag, 21. Juni 2018

Genossenschaften in der Presse

„Jeder vierte Deutsche ist Mitglied einer Genossenschaft“ erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Die Genossenschaft ist die älteste geregelte Rechtsform im deutschen Gesellschaftsrecht. Sie ist eine Solidargemeinschaft, die das Ziel verfolgt, Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Die Insolvenzrate von Genossenschaften liegt aktuell bei unter 0,1 Prozent. Der Grund: Regelmäßige Prüfungen kontrollieren, wie mit dem Geld der Mitglieder umgegangen wird und wie die Mitglieder gefördert werden. „Leider wissen zu wenige Bürger, wie präsent Genossenschaften in Deutschland sind. Mit ein Grund ist die fehlende Presse, die lieber über Dax-Unternehmen berichten“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.

Dienstag, 19. Juni 2018

Mieterstromanlagen und Bürgerenergiegenossenschaften

„Mieterstromanlagen und Bürgerenergiegenossenschaften passen gut zusammen“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie, die Wissenschaftler der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sie haben sich genau angesehen, welche Vorteile Mieterstromanlagen für Bürgerenergiegenossenschaften haben und wie diese Energiegenossenschaften wiederum den Bau von Mieterstromanlagen voranbringen können. Im Ergebnis können beide Seiten aufgrund ihres jeweils speziellen Wissens voneinader profitieren. Um das Potenzial zu heben, können vor allem Bürgerenergiegenossenschaften Mieterstrom als Geschäftsmodell für sich entwickeln, so die Studie“, meint Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Mieterstromanlagen und Bürgerenergiegenossenschaften passen gut zusammen

„Die Mietpreisspirale gerade in den Metropolen lässt viele Wohnungssuchende auf eine Genossenschaftswohnung hoffen. So auch und insbesondere in Berlin“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Doch schon jetzt können diese längst nicht mehr jedem Wohnungssuchenden helfen. Gerade in Berlin sind beispielsweise die Baulandpreise derart gestiegen, dass keine vernünftige Miete mehr möglich sei. „Der rot-rot-grüne Berliner Senat ist gefordert, hier eine einheitliche und verträgliche Lösung zu finden, damit die Protest-Hausbesetzungen der letzten Tage nicht zum Dauerproblem werden“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.


Dienstag, 12. Juni 2018

Breitbandausbau durch Genossenschaften

„Es ist nahezu so, als ob Ralf W. Barkey unseren Leitspruch gelesen hätte: es gibt für jedes Problem eine genossenschaftliche Lösung“ erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Ralf W. Barkey ist Vorstandsvorsitzender des Genossenschaftsverbands - Verband der Region. Und er sieht deutlich Defizite seitens der Politik. Daher hält er Genossenschaften für ein geeignetes Mittel, schnelles Internet voranzutreiben. Gegenüber den Westfälischen Nachrichten erklärte er: „Vor allem junge Landwirte drängen auf Digitalisierung“, weiß Barkey. GPS-gestützte Landmaschinen und Drohnen seien inzwischen übliche Instrumente der modernen Landwirtschaft. „Wir drohen in Deutschland, bei der Digitalisierung den Anschluss zu verlieren“, mahnte der Verbandspräsident. „Barkey rügte auch die Telekom, die weiter auf eine veraltete Technik setze und nicht auf die Glasfaser-Technologie“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.



Donnerstag, 7. Juni 2018

Europäische Büroimmobilienmärkte weiterhin im Aufschwung

 Die Aussichten an vielen europäischen Immobilienmärkten sind einem aktuellen RICS-Marktbericht zufolge weiterhin gut. Die starke Entwicklung werde sich auch in Deutschland fortsetzen“, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. Im aktuellen RICS-Marktbericht Global Commercial Property Monitor hebt der Berufsverband die weltweit positive Stimmung bei Vermietern und Investoren in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 hervor. Der europäische Immobilienmarkt boome weiterhin mit Amsterdam, Berlin, Frankfurt und Paris an der Spitze. In den internationalen Metropolen New York, Dubai und Shanghai gehe die Mehrheit der Teilnehmer an der RICS-Umfrage davon aus, dass es dort bereits erste Anzeichen für einen Abschwung gibt. „Eine weiterhin gute Ausgangsbasis für Investoren also“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte.

Dienstag, 5. Juni 2018

Baukindergeld kann beantragt werden

„Nun ist es soweit: Die Bundesregierung will das Baukindergeld noch vor der parlamentarischen Sommerpause auf den Weg schicken“, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. Dem Bundestag in Berlin liegt aktuell der Gesetzesentwurf zur Feststellung des Bundeshaushaltes 2018 zur Lesung vor. Der Einzelplan des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat, der bereits vorgestellt wurde, sieht für das Teilressort „Wohnungswesen und Städtebau” ein Budget von 3,58 Milliarden Euro vor. Dabei werde das Baukindergeld als sogenannte “Globale Mehrausgabe” mit 400 Millionen Euro für 2018 eingestellt. „Bislang sehen viele Verbände das Baukindergeld allenfalls als ergänzende Maßnahme, da die eigentlich betroffenen Zielgruppen hierdurch kaum Unterstützung erhalten würden“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte.





Donnerstag, 31. Mai 2018

Kann eine genossenschaftliche Initiative den Mietwucher beenden?


In diesem Jahr gedenken wir dem 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen (gelebt vom 30.03.1818 – 11.03.1888). „Ihm ging es vornehmlich um die ländlichen  Gebiete in seinem Umfeld - in seiner rheinischen Gebirgsgegend, dem Westerwald“, ergänzt der Genossenschaftsexperte und Vorstand der Cooperative Consulting eG, Olaf Haubold.   

Raiffeisen erkannte schon 1854 als dortiger Bürgermeister:
„Auch in unserem Amtsbezirk befinden sich unter der armen, ausgesogenen Bevölkerung Giftpflanzen, Wucherer, welche sich ein Geschäft daraus machen, die Not
ihrer Mitmenschen in herzlosester Weise auszunützen. Wie das gierige Raubtier auf das gehetzte und abgemattete Wild, so stürzen sich die gewissenlosen und habgierigen Blutsauger auf die hilfsbedürftigen und ihnen gegenüber wehrlosen Landleute, deren Unerfahrenheit und Not ausbeutend, um sich allmählich in den Besitz ihres ganzen Vermögens zu setzen. Eine Familie nach der anderen wird zugrunde gerichtet.“

Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold, Vorstand der Cooperative Consulting eG: „Als Initiative gegen den „Geldwucher“ gründete er 1854 den ersten Darlehnsverein – der Anfang für die heutigen Volks- und Raiffeisenbanken war gemacht.“

Heute können viele Menschen ihre Mieten nicht mehr aus ihrem Einkommen bezahlen. Oft erreichen die Mietbelastungen 50 Prozent und mehr des monatlichen Einkommens. Aus den Medien erreichen uns Meldungen über Hausbesetzungen und Demonstrationen empörter Bürger. Was passiert da gerade? Nimmt das schon Züge des Mietwuchers an und brauchen wir heute - im 200. Geburtsjahr von Raiffeisen - wieder eine genossenschaftliche Initiative?

„Ich meine ja, zumal die ca. 2.100 Wohnungsgenossenschaften in Deutschland mit ihren ca. 2.9 Mio. Mitgliedern auch von Ihrer ursprünglichen Aufgabe – formuliert im
ersten Paragrafen des Genossenschaftsgesetzes – der Förderung ihrer Mitglieder abweichen. Deren Aufgabe soll es nicht nur sein, ihren Mitgliedern sozial verträglichen Wohnraum zur Nutzung anzubieten“, so Genossenschaftsberater Olaf Haubold.

Verwaltet werden in Deutschland heute ca. 2.2 Mio. Genossenschaftswohnungen,
das sind nur ca. zehn Prozent des gesamten Mietwohnungsbestandes und sichert nur ca. fünf Mio. Menschen das Grundrecht zu wohnen. Die Aufgabe der Wohnungsgenossenschaften sei es auch, ihre Mitglieder zu fördern, d.h. die zu viel entrichteten Beträge und somit die erwirtschafteten Überschüsse an ihre Mitglieder steuerfrei als genossenschaftliche Rückvergütung auszuschütten!

Haubold: „Im Ergebnis sollten die Nutzungsentgelte langfristig sinken und sich nicht – in Anpassung an die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung – noch oben bewegen! Die Mitglieder einer Genossenschaft sind nach dem Identitätsprinzip Unternehmer und Kunden ihrer Genossenschaft zugleich und entfalten gemeinsam eine Mitgliedergeschäftsbetrieb!“

Unter dieser Prämisse müssten nur immer mehr Menschen ihre Wohnungen von ihren teilweise noch kommunalen und privaten Eigentümern kaufen, diese in genossenschaftliches Eigentum überführen und gemeinsam verwalten! Diese Initiative sollte staatlich durch Bürgschaften und zinsgünstige Kredite für die neuen Genossenschaften staatlich gefördert werden! Das sei eine Förderung, die die Menschen erreicht!

Eine Förderung zur Errichtung von „Sozialwohnungen“ unterstütze dagegen wieder nur die Bauträger und Grundstücksspekulanten! Das Wohnen in einer Sozialwohnung wird dann schon als gesellschaftlicher Makel an sich empfunden. Eine Konzentration auf die Mietpreisbremse gehe zudem völlig in die falsche Richtung und könne unter privatwirtschaftlichen gewinnorientierten Gesichtspunkten nicht durchgesetzt werden.

„Nur das genossenschaftliche Eigentum und die gemeinschaftliche Selbstverwaltung in freier Selbstbestimmung bringt hier die Lösung! Das Volk aus Souverän des Staates ist aufgerufen, die genossenschaftliche Idee als Lösung des Mietwuchers im 200sten Geburtsjahr von Friedrich Wilhelm Raiffeisen zu fördern! So kann eine genossenschaftliche Initiative den Mietwucher beenden“, fasst Genossenschaftsgründer und Genossenschaftsberater Olaf Haubold zusammen.





Dienstag, 29. Mai 2018

Genossenschaftswohnungen als letzter Ausweg

„Was haben München und Zürich gemeinsam? Ohne Genossenschaftswohnungen würden in beiden Städten viele Menschen auf der Straße leben“, meint Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Sowohl Zürich als auch München zeichnen sich seit zehn Jahren - auf leicht unterschiedlichem Niveau dadurch aus, dass di Mietpreise weiter steigen. In Zürich kommt man bei einer Mietwohnung mit drei Zimmern schnell auf 2000 Schweizer Franken, was derzeit 1700 Euro entspricht. Das zahlt man in München auch schon. Und das sich das viele Menschen einfach nicht mehr leisten können, suchen sie nach Alternativen. In München beispielsweise werden derzeit viele Wohnungsgenossenschaften neu gegründet. Auch in Zürich bewegt sich, man will politisch motiviert auf einen Genossenschaftsanteil von 30 Prozent im Wohnungsbereich kommen. Hierzu gibt es Förderungen. Und in München werden Genossenschaften inzwischen bei der Baulandvergabe bevorzugt. „Die absolut richtige Weichenstellung“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.

Donnerstag, 24. Mai 2018

Erste Genossenschaft der Caritas

„Es hat Vorzeigecharakter, was die Neue Westfälische Zeitung unlängst berichtete“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Danach ist die "Caritas-Dienstleistungs- und Einkaufsgenossenschaft im Erzbistum Paderborn" (cdg) die erste und bisher einzige Genossenschaftsgründung der Caritas in Deutschland. 16 Verbände und Träger der Caritasaus dem Erzbistum Paderborn haben sie laut Neue Westfälische Zeitung im Katholischen Centrum in Dortmund gegründet. „Der Name ist dabei Programm", erklärte Patrick Wilk, Vorstand des Caritasverbandes Paderborn, der bei der Gründungsversammlung zum Vorstandsvorsitzenden der neuen Genossenschaft gewählt wurde. „Die Genossenschaftsgründung erhöhe für die Verbände unterschiedlicher Größenordnung die Planungssicherheit“, fasst Genossenschaftsexperte Olaf Haubold eine wichtige Intention dieser Genossenschaftsgründung zusammen.

Donnerstag, 17. Mai 2018

Genossenschaften verbessern die Voraussetzungen für Kaffeebauern

„Kaffee wurde in den letzten Jahren immer günstiger, obwohl die Kosten hierfür nicht gesunken sind. Die Kleinbauern sind also die Leidtragenden, die immer weniger Geld für ihre Arbeit bekommen“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Dagegen engagieren sich seit Jahren Fair Trade-Organisationen, die gezielt Kleinbauern unterstützen. Laut Claudia Brück, Vorstandsmitglied und Pressesprecherin von Transfair e.V., kommt dabei fair gehandelter Kaffee ausschließlich von Kleinbauern, Familien und Organisationen im globalen Süden. Diese Kooperativen und Genossenschaften haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam einen Weg aus der Misere zu finden. Sie wollen gute Strukturen aufbauen, dass sie ihren Kaffee unter menschenwürdigen Bedingungen anbauen und von ihrer Hände Arbeit leben können. Damit dieser Kaffee auch einen Markt bekommt, gibt es Organisationen wie Transfair“. (Interview aus Focus Online) Das Beispiel zeigt wieder einmal, wie wichtig Genossenschaftsmodelle gerade in den ärmeren Ländern sind“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.



Dienstag, 15. Mai 2018

Energiegenossenschaften und Ausschreibungen für Wind- und Solarenergie

 „Die Angst, dass Energiegenossenschaften durch Ausschreibungen für Wind- und Solarenergie verdrängt werden können, prägte auch den diesjährigen Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende in Berlin“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Im ersten Veranstaltungsteil diskutierten die 250 Teilnehmer mit Vertretern der Politik und der Energiewirtschaft kontrovers über die weiteren Chancen von Energiegenossenschaften in den Ausschreibungsverfahren. Die Umstellung auf Ausschreibungen im Windenergiebereich wird von Bürgerenergie-Vertretern massiv kritisiert. „Einig war man sich in der Erkenntnis, dass die ‚Bürgerenergieregel’ im Erneuerbare Energien Gesetz nicht bestehen bleiben dürfe, um die Chancen für Energiegenossenschaften zu verbessern“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Mexikos Finanzdienstleistungen durch Genossenschaften stärken

„Noch immer hat rund die Hälfte der mexikanischen Bevölkerung keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Hieran sollen genossenschaftlich organisierte Finanzgesellschaften etwas ändern. Wie ein vom BMZ gefördertes DGRV-Projekt zeigt, sind in den letzten 10 Jahren mehr als drei Millionen neue Mitglieder in Finanzgenossenschaften in Mexiko registriert worden. Die finanzielle Inklusion in Mexiko mit Unterstützung der Spar- und Kreditgenossenschaften war auch das zentrale Thema eines Arbeitstreffens deutscher Vertreter der Entwicklungszusammenarbeit mit mexikanischen Genossenschaften in Mexiko-Stadt. Die Teilnehmer bekräftigten, dass die Kooperation zwischen den genossenschaftlichen Branchen gestärkt werden müsse. Im Fokus stehen dabei die Landwirtschaft und die Energiewirtschaft. „Insbesondere die Erfahrungen mit den deutschen Energiegenossenschaften können sehr wertvoll für die mexikanische Energiewende sein“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.




Dienstag, 8. Mai 2018

Sinnvolle Synergie zwischen Wohnungs- und Energiegenossenschaften

„Das Kooperationsmodell zwischen Wohnungs- und Energiegenossenschaften bietet sich wirklich an“, sagt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Auf der anderen Seite haben Energiegenossenschaften das erforderliche Know-how für die Planung, Entwicklung und das Betreiben von Energieprojekten – insbesondere dann, wenn Bürgerbeteiligung eine wichtige Rolle spielen soll. Auf der anderen Seite verfügen Wohnungsbaugenossenschaften über das spezifische Wissen, das für die Pflege und Weiterentwicklung ihres Gebäudebestands erforderlich ist. Das Kooperationsmodell zwischen Wohnungsbau- und Energiegenossenschaften eröffnet dabei für beide Parteien den Markt zum Geschäftsfeld Mieterstrom. Während Energiegenossenschaften ein neues Geschäftsfeld hinzugewinnen, geht es der Wohnungswirtschaft über diesen Weg darum, eine kostenverträgliche Versorgung für die Mieter zu gewährleisten“, erläutert Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.

Donnerstag, 3. Mai 2018

Genossenschaften für jeden Lebenszweck

„Die Rolle der Genossenschaften wird oftmals unterschätzt“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. So würden sich Genossenschaften für nahezu alle Bereiche der Wirtschaft, aber auch für viele soziale Aufgaben anbieten. Genossenschaften würden dabei zunehmend Aufgaben übernehmen, die eigentlich der Staat, die Länder oder Kommunen leisten müssten. Si es bei Kindergrippen, Gemeinschaftshäusern, Einkaufseinrichtungen, um nur drei Beispiel zu nennen. Der große Vorteil besteht dabei darin, dass nicht Gewinnmaximierung im Vordergrund stände, sondern die gemeinschaftlichen Interessen im Vordergrund stehen. Per Definition sind nämlich Gnossenschaften daraus ausgelegt, das Wohl ihrer Mitglieder zu mehren. „Die Genossenschaften füllen längst das Vakuum aus, das der Staat durch seinen teilweisen Rückzug aus öffentlichen Aufgaben hinterlassen hat“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.


Donnerstag, 26. April 2018

Nicht überall, wo Genossenschaft draufsteht, ist auch Genossenschaft drinnen

„Der Hype im Genossenschaftsbereich, vornehmlich im Wohnungsgenossenschaftsbereich, zieht auch Schattenseiten nach sich“, hierauf macht Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold aufmerksam. So berichtete der Fernsehsender Pro7, dass es zunehmend Marktteilnehmer gäbe, die das positive Image von Genossenschaften für ihre meist vertrieblichen Vorsätze nutzen und Mitglieder über den Tisch ziehen würden.
„Vor einem Beitritt in eine Genossenschaft sollte man daher die Einhaltung der Investitionskriterien intensiv hinterfragen und sich gegebenenfalls Abschlussberichte jährlichen Prüfungen zeigen lassen“, rät Genossenschaftsexperte Olaf Haubold. Zudem sei es wichtig, an den jährlich stattfindenden Generalversammlungen teilzunehmen, um sich so einen kritischen Überblick über die Entwicklung der eigenen Genossenschaft zu verschaffen.

Dienstag, 24. April 2018

Renaissance für Genossenschaften

„Genossenschaften erleben in Deutschland gerade eine Renaissance“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. So wurden alleine zwischen den Jahren 2007 und 2015 bundesweit fast 2000 Genossenschaften neu gegründet. Dies geht aus einer Studie des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IFL) hervor. Die 2006 erfolgte Novelle des Genossenschaftsgesetzes sei dafür nur ein Grund, schreiben die Autoren Stefan Haunstein und Marleen Thürling. „Vielmehr sehen die Autoren diese Entwicklung auch vor dem Hintergrund der Finanzkrise. Der drohende Crash einiger Banken habe deutlich gemacht, dass die soziale Verantwortung bei der Gestaltung wirtschaftlicher Prozesse zunehmend mehr Bedeutung hat“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.



Donnerstag, 19. April 2018

Genossenschaften waren die Gewinner der Finanzkrise

„Seit der Finanzkrise haben Genossenschaften 1,5 Millionen neue Mitglieder hinzugewonnen, das Vertrauen in diese Wirtschaftsform wächst", erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Allein die 31 Kreditgenossenschaften im Norden der Bundesrepublik der Republik weisen nach Verbandsangaben eine Bilanzsumme von etwa 22 Milliarden Euro auf. Auf den nächsten Plätzen folgen die 43 landwirtschaftlichen Genossenschaften (1,19 Mrd. Umsatz) und 23 gewerbliche Genossenschaften (1,16 Mrd.). Trotz eines Umsatzes von nur zehn Millionen Euro weist die Gruppe der Energie-, Immobilien- und Versorgungsgenossenschaften – die größte Gruppe bilden hier Dorfläden und Markttreffs – das stärkste Wachstumspotenzial mit derzeit 123 Prozent auf. „Um dringend benötigte Infrastruktur zu erhalten, ist die Gründung einer Genossenschaft geradezu ideal“, sagt Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.

Dienstag, 17. April 2018

Genossenschaften sind immer noch zeitgemäß

„Im Jubiläumsjahr von Friedrich Wilhelm Raiffeisen hat das Meinungsforschungsinstitut forsa Bürger nach ihrer Einstellung zu Genossenschaften befragt. Das Ergebnis ist eindeutig“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Nach dieser Meinungsumfrage denken zwei Drittel der Menschen in Deutschland, dass Genossenschaften für mehr Gerechtigkeit sorgen. Drei Viertel halten diese Wirtschaftsform für zeitgemäß. Die Umfrage wurde von der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft in Auftrag gegeben. Deutschlandweit sind mehr als 22 Millionen Bürger Mitglied einer Genossenschaft. „Nur jeder Zehnte denkt, dass Genossenschaften nicht mehr der Zeit entsprechen. Dies kann man schlicht ignorieren“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.







Donnerstag, 12. April 2018

Bundesregierung will Genossenschaften stärken

„Die Genossenschaften als nachhaltige und krisenfeste Unternehmensform will die Bundesregierung  gemäß dem Koalitionsvertrag eindeutig stärken“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Dies lobte auch Franz-Josef Holzenkamp, der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) beim Festakt zum 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz. Voraussetzung für ein starkes Genossenschaftswesen sei eine bessere Vereinbarkeit des deutschen Kartellrechts mit diesem Sektor. Hierfür will die Bundesregierung Leitlinien entwickeln. „Ich erwarte, dass die Regierungskoalition diesen Prozess zügig einleitet. Der DRV und seine Mitgliedsunternehmen begleiten die Entwicklung der Leitlinien gerne“, so der DRV-Präsident weiter. „Es bleibt zu hoffen, dass der DRV wirklich in diesen Prozess eingebunden wird, damit auch genossenschaftlicher Sachverstand gehört wird“, sagt Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.

Dienstag, 10. April 2018

Wissenswertes über Genossenschaften

„Genossenschaften prägen unser tägliches Leben und die Genossenschaftsbewegung ist die stärkste in Deutschland“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Nach dem Motto „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele“ sind hierzulande mehr als 20 Millionen Menschen Mitglied einer Genossenschaft. Sie können damit ein Unternehmen aufbauen, das sie allein nicht finanzieren könnten, oder sich beispielsweise über eine von 900 Energiegenossenschaften aktiv an der Energiewende beteiligen. Genossenschaftliche Zusammenschlüsse prägen ganz selbstverständlich den Alltag. Nähme man alle genossenschaftlichen Angebote wahr, könnte ein Tag in Deutschland folgendermaßen aussehen: Herr Müller steht morgens um 7 Uhr auf. Die Milch für seinen Kaffee stammt aus einer von 250 Milchgenossenschaften in Deutschland, die Frühstücksbrötchen von einem der 17.000 Bäcker, die in der Genossenschaft für Bäcker und Konditoren organisiert sind. Butter und Marmelade kauft Herr Müller bei einem genossenschaftlich organisierten Supermarkt wie Rewe oder Edeka. Herr Müller verlässt seine Wohnung, die er bei einer der 2000 deutschen Wohnungsgenossenschaften gemietet hat. Auf dem Weg zur Arbeit liest er im Taxi einer Taxigenossenschaft die Tageszeitung taz. Sie wird von einer Verlagsgenossenschaft herausgegeben. Nach der Arbeit hebt Herr Müller Geld ab bei seiner genossenschaftlichen Volksbank oder Raiffeisenbank. (Dieses Beispiel stammt von „So tickt Deutschland“ https://www.deutschland.de/de/topic/leben/gesellschaft-integration/genossenschaften-in-deutschland). „Genossenschaften sind damit einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Deutschland, wenn nicht der wichtigste“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.