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Dienstag, 23. Oktober 2018

Werden Einkausfgenossenschaften wie Rewe und Edeka verboten?

Wer das Thema Verbot von Einkaufsgenossenchaften für eine Schnappsidee hält, irrt. Denn gerade ein CSU-Abgeordneter hat nun einen Antrag ins EU-Parlement eingebracht, der Untzernehmen wie Edeka und Rewe große Probleme bereiten könnte“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Es geht um eine Richtlinie, die die Landwirtschaft vor der Willkür großer Handelskonzerne schützen soll. Darin soll nun der Passus eingefügt werden, dass der Zusammenschluss von Einzel- und Großhandel gar verboten werden soll – ein faktisches Ende von vielen Lebensmittelkonzernen. „Dieser Antrag wurde vom zuständigen Ausschuß im EU-Parlament bereits abgesegnet. Eine zu formulierende Richtlinie soll nun in Endverhandlungen mit dem Ministerrat und den Kommissionen gehen. Wir sind über auf das Ergebnis gespannt“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.



Donnerstag, 18. Oktober 2018

Genossenschaft soll Biohaus retten

„Ein typisches Beispiel für die Möglichkeiten einer Genossenschaft ist die Rettung des Biohauses im Schweizerischen Aargau – ein Biohof mit Feinkostladen“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. 100.000 Franken brauchen die Initiatianten zunächst. Hierzu wurde eine Genossenschaft gegründet. Ansonsten würde dies das Ende bedeuten, denn die Pachtvertrag würde die Anlage wurde zum Jahresende gekündigt. Mehrere Läden und zuliefernde Betriebe haben bereits ihre Unterstützung angekündigt. „Es ist einer der Kerngedanken der Genoissenschaftsidee, dass Produzenten und Konsumenten einen gemeinsamen Laden betreiben. Wir wünschen dem Unterfangen viel Erfolg“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.

Dienstag, 16. Oktober 2018

Genossenschaftsvorbild Schweiz


„In Sachen Wohnkultur gilt die Schweiz weltweit als eines der fortschrittlichsten Länder“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Nicht nur in architektonischer Hinsicht, sondern auch in Bezug auf Wohnformen, die einen Mittelweg zwischen Wohneigentum und Mietliegenschaft darstellen: die Wohnbau-Genossenschaften. Dabei sind gerade einige Städte der Ostschweiz ein Experimentierfeld für ungewöhnliche Wohnformen. Verständlich also, dass das Ausland ein Blick auf diese Entwicklung hat, sind doch die meisten Länder der EU mit ähnlichen Problemen konfrontiert. „Im Zentrum steht dabei die Frage, mit welchen Maßnahmen den unzähligen Problemen rund um das Thema Wohnen begegnet werden soll: von steigenden Immobilienpreisen über verteuerte Mieten, bis hin zur so genannten Gentrifizierung und urbanen Entfremdung“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.






Donnerstag, 4. Oktober 2018

SPD vergibt Zukunftspreis an Energiegenossenschaft

„Energiegenossenschaften sind inzwischen auch in der Politik angekommen“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. So hat die bayerische Bürger-Energie-Genossenschaft Neuburg-Schrobenhausen-Aichach-Eichstätt den Zukunftspreis der örtlichen SPD erhalten. Das Engagement für den Klimaschutz wurde in der Ehrung hervorgehoben. Gerade jetzt, da Deutschland die Klimaziele 2020 verfehlen wird, sei es entscheidend, sich mit eigenem Handeln für den Klimaschutz einzubringen. Die Bürger-Energie-Genossenschaft tue dies durch die vielen Solarstromprojekte und die Beteiligung an Windenergieanlagen. Sie bietet außerdem einen eigenen Stromtarif an. Diese Genossenschaft zeige, dass es zwar einfacher sei, sich zu beschweren, aber erst der aktive Einsatz für mögliche Lösungen die Welt positiv verändern könne“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.

Dienstag, 2. Oktober 2018

Energiegenossenschaften sind regional oft eine wichtige Stütze

„Immer wieder berichten wir darüber, wie wichtig Energiegenossenschaften für die deutsche Energieversorgung sind. Viele positive Beispiele sind dabei überschaubar und eher regional, erfüllen aber genauso ihren Zweck“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Ein Beispiel ist
das örtliche Seniorenheim im bayerischen Aschau, das jetzt mit sauberem Strom aus einer Solarstromanlage vom Dach versorgt wird. Errichtet wurde die Anlage durch die Bürgerenergie Chiemgau eG, einer örtlichen Energiegenossenschaft. Die Anlage auf dem Seniorenheim ist bereits die vierte der Energiegenossenschaft in Aschau. Die Energiegenossenschaft setzt bei den Solarstromanlagen auf Eigenverbrauch: Die Anlage wird errichtet und vermietet. Der eigentliche Betrieb der Anlage erfolgt über die Immobilienbesitzer selbst. So kann der Strom als Eigenverbrauch direkt genutzt werden. „Und so rechnet – aufgrund des hohen Stromverbrauch des Seniorenheims - die Energiegenossenschaft mit einem Eigenverbrauch von fast 99 Prozent“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.

Donnerstag, 27. September 2018

Crowdfunding und Genossenschaften

„Crowdfunding-Konzepte lassen sich hervorragend als Genossenschaftsmodelle umsetzen“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Hierfür gäbe es mehrere Gründe, die in der Philosophie beider Modelle lägen. Crowdfunding, die Finanzierung von Projekten über kleinere Beiträge einer Vielzahl von meist privaten Geldgebern stellt oft nicht einen Gewinn in den Mittelpunkt der Geldgeber, sondern die ideelle Überzeugung hinsichtlich des Projekts. Und so kommt das Crowdfunding oft einer Art Spende gleich. Gegenüber der klassischen Spendensammlung bietet die Sammlung über das Internet einige Vorteile: Es sind keine Mitarbeiter erforderlich, die in Fußgängerzonen oder Geschäften für den guten Zweck sammeln. Das Projekt kann multimedial beworben werden. Außerdem kann der Spendenfortschritt in Echtzeit verfolgt werden. Und gerade der jüngeren Generation liegt die Beteiligung über das Internet meist näher. Die Volksbank an der Niers eG hat daher mit dem Niersfunding ein eigenes Angebot ins Leben gerufen, um lokale Projekte beim Sammeln von Spendengeldern zu unterstützen. Ein aktuelles Projekt ist die Anschaffung von Notenständern für den Musikverein Cäcilia Straelen. Anstelle der Papiernoten sollen in Zukunft Tablets auf Schützenfesten oder der Kirmes zum Einsatz kommen. Damit kann Papier gespart und flexibler auf Programmänderungen reagiert werden. Die Spendensummen für die Notenständer liegen im Schnitt bei etwa 18 Euro und dennoch sind bereits 1.215 Euro zusammengekommen. Ein hervorragendes Beispiel, das Schule machen sollte und zeigt, wie gut Crowdfunding und Genossenschaften zusammenpassen“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.



Donnerstag, 20. September 2018

Energiegenossenschaften boomen in Deutschland

Insgesamt 900 Energiegenossenschaften gibt es laut einer wichtigen Studie inzwischen hierzulande. Die Anzahl hat damit deutlich in den letzten Jahren zugenommen“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Danach sind zwei Drittel der Genossenschaft in diesem Bereich sind von Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Die Zahlen hat eine Arbeitsgruppe der Universität im Rahmen des Projekts "klimaGEN" erhoben. Laut der Studie stieg die Zahl der Energie-Genossenschaften binnen fünf Jahren von 642 (2012) auf 928 (2015). Zusätzliche Daten zeigen, dass diese Größenordnung seitdem stabil geblieben ist. Etwa 185.000 Menschen waren 2015 Mitglied einer Energiegenossenschaft. Bürgerinnen und Bürgern gegründet, 16 % basieren auf Kooperationen zwischen Kommunen, Stadtwerken und regionalen Unternehmen, bei denen aber auch die Bürgerinnen und Bürger eingebunden werden. „Mit fünf Prozent sind Kooperationen mit Banken allerdings vergleichsweise selten“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.