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Donnerstag, 19. Juli 2018

Neues Schwimmbad soll durch Genossenschaft realisiert werden

„Genossenschaften übernehmen zunehmend Funktionen der öffentlichen Hand“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. So auch im Hessischen Pfungstadt, wo ein neues Schwimmbad erreichtet werden soll. Bereits seit Jahren suchen dort Vereine und Kommunalpolitiker nach Möglichkeiten. Geplant ist ein kombiniertes Hallen- und Freibad mit Schiebedach. Eine Genossenschaft soll nun den Bau übernehmen und auch den Betrieb sicherstellen. Die Stadt soll für die erforderlichen Investitionen von etwa neun Millionen Euro eine Bürgschaft übernehmen und den laufenden Betrieb mit jährlich 800.000 Euro bezuschussen. „Eine durchaus sinnvolle Idee, die auch die Zustimmung der dortigen Bürger findet“, meint Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.

Dienstag, 17. Juli 2018

Bürgerenergiegenossenschaften gründen Vermarktungsplattform

„Bürgerenergiegenossenschaften haben einen wichtigen Anteil am Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Um ihre Leistungen gezielter anbieten zu können, haben nun fünf Bürgerenergiegenossenschaften aus Baden-Württemberg gemeinsam die Informations- und Vermarktungsplattform „Biber-Energie“ gestartet. Beteiligt sind die Genossenschaften aus Attenweiler, Bad Schussenried-Ingoldingen, Laupheim, Schemmerhofen sowie Maselheim und Warthausen. Über ein „regionales, virtuelles Kraftwerk“ werden die Stromanlagen der Region gebündelt und Kunden direkt angeboten. „Was an regional produziertem Strom für die Versorgung fehlt, wird aus dem öffentlichen Netz hinzugenommen. Eine äußerst sinnvolle Strategie“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.



Donnerstag, 12. Juli 2018

Genossenschaften als Bauernfänger

„Durch die Presse gehen zurecht Beiträge über Genossenschaften, die deren seriöses Deckmäntelchen nutzen, um Kapital für meist unseriöse Zwecke einzutreiben“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Der Genossenschaftsexperte weist darauf hin, dass man immer dann skeptisch werden sollte, wenn Genossenschaftsvorstände oder deren „Verkäufer“ mit typischen Heillehren um die Ecke kommen würden. Genossenschaften seien - aus Finanzmarktsicht - weder für die Lösung von Rentenproblemen noch Finanzprodukten geeignet, sondern es ging ihnen immer um die reine Nutzenmaximierung der Mitglieder. „Eine Genossenschaftswohnung als Ergänzung der Altersabsicherung ist aber schon eine ernstzunehmende Ergänzung“, meint Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.

Dienstag, 10. Juli 2018

Die Genossenschaft als Alternative

„Vor Jahren galt die Genossenschaft als Unternehmensmodell als antiquiert. Heute ist sie gefragter denn je - und dafür gibt es viele Gründe“, meint Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Dabei ist die Genossenschaft nicht nur prädestiniert, viele Menschen an einem Projekt zu beteiligen, ohne ständig einen Notar einzuschalten, sie ist auch gleichzeitig geschützt vor Übernahmen. Und da Effizienz bei vielen Genossenschaften ganz obenan steht, gibt es meist auch kurze Entscheidungswege. Dabei steht bei Genossenschaften nicht das Thema Gewinnmaximierung, sondern die Nutzenmaximierung für die Mitglieder im Vordergrund. Die Grundsätze Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung gelten bis heute. „Das sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass daneben auch eine betriebswirtschaftlich effiziente Geschäftsführung notwendig ist, damit sich das Unternehmen am Markt behaupten kann“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.



Donnerstag, 5. Juli 2018

Die Perspektiven von Wohnungsgenossenschaften


Das Leben in Genossenschaftswohnungen bietet viele Vorteile


„Nachdem nun die Diskussion über die Finanzierbarkeit des Baukindergeldes losgebrochen ist, fragt man sich ernsthaft, warum der Gesetzgeber nicht die einzige Alternative verstärkt fördert, die seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland und bereits davor funktioniert: die Wohnungsbaugenossenschaft“, sagt Olaf Haubold, Genossenschaftsgründer und Genossenschaftsberater der Cooperative Consulting eG. Rund 2000 Wohnungsbaugenossenschaften gibt es in Deutschland. „Das Leben in ihnen ist - statistisch bewiesen - deutlich günstiger als in einer frei finanzierten Wohnung. Das hat damit zu tun, Wohnungsbaugenossenschaften nicht gewinnorientiert arbeiten, sondern zum Nutzen der Mitglieder“, so Genossenschaftsgründer Haubold.



Wer in eine Wohnung einer Wohnungsbaugenossenschaft einziehen möchte, muss zunächst Mitglied der Genossenschaft werden. Hierzu erwirbt man Anteile an der Genossenschaft selbst, wird also „Mitinhaber“ von ihr. „Die Höhe der Anteile richtet sich oft nach der Größe der gewünschten Wohnung“, erklärt Genossenschaftsberater Olaf Haubold.  Da man die Wohnung als Mitinhaber nutzt und kein Mieter einer „fremden“ Wohnung ist, unterschreibt man bei Einzug in die Wohnung keinen Mietvertrag, sondern entrichtet ein Nutzungsentgelt. Eine schriftliche Vereinbarung zwischen dem Vorstand der Genossenschaft und dem Mitglied gibt es trotzdem. „Auch eine Maklerkaution oder eine Kaution werden nicht verlangt“, erläutert Olaf Haubold, Genossenschaftsgründer und Genossenschaftsberater der Cooperative Consulting eG.



Für die gekauften Anteile erhalten die Mitglieder eine Dididende. Diese richtet sich nach dem Geschäftsergebnis der Genossenschaft. „Im Zweifel dürfte dies aber der geringere Nutzen sein als die Chance, beispielsweise in einem Ballungszeitraum eine bezahlbare Wohnung zu erhalten“, erklärt Genossenschaftsberater Olaf Haubold. Als weitere Vorteile zählt der Vorstand der Cooperative Consulting eG. auf: „Lebenslanges Wohnrecht und damit Unkündbarkeit, großes Mitspracherecht der Mitglieder beispielweise bei der Frage, in welchem Umfang Sanierungen durchgeführt werden sollen.“ Da nicht die Gewinnmaximierung im Vordergrund stände, würden die Vorstände der Genossenschaften und deren Mitarbeiter zudem alles daran setzen, dass die Mitglieder Wohnungen haben, die ihren Lebensumständen entsprechen.



„Spricht also alles für Wohnungsbaugenossenschaften, dennoch werden sie in der Regel nicht bevorzugt gefördert, beispielsweise durch die Möglichkeit vergünstigt öffentliche Grundstücke zu erwerben“, so Genossenschaftsberater Olaf Haubold. Die Folge sind lange Wartelisten und Wartezeiten, die je nach Größe der Wohnungen schon einmal zwischen zwei und zehn Jahre lauten können. So lange möchten und können viele nicht warten.









Dienstag, 3. Juli 2018

In Köln vertrauen Bürger ihre Grabpflege einer Genossenschaft an

„Ich bin immer wieder erstaunt, welche gesellschaftlichen Bereiche Genossenschaften besetzen. Hierzu gehört auch dieses Beispiel, auf das ich jüngst aufmerksam geworden bin“, sagt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Denn in Köln und Umgebung kümmert sich eine Genossenschaft um die Grabpflege. „Viele Menschen möchten diese Themen selbstbestimmt regeln und heute schon alles vorbereiten", so Dirk Klein, geschäftsführender Vorstand der Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner eG. Aber eine Dauergrabpflege wird für die Zukunft vereinbart und sie umfasst einen langen Zeitraum. Für das künftige Genossenschaftsmitglied stellt sich daher die Frage, ob der Vertragspartner das abgegebene Leistungsversprechen auch einhalten kann. Hier kommt die Genossenschaft ins Spiel. Sie verwaltet treuhänderisch das eingezahlte Geld und überwacht die spätere Grabpflege. Unabhängig davon, ob ein Gärtnereibetrieb in zehn oder 20 Jahren noch existiert, garantiert die Genossenschaft, dass man sich später auch um die Gräber kümmert. Im Fall der Fälle würde ein anderer Mitgliedsbetrieb beauftragt und von der Genossenschaft bezahlt. „Die Genossenschaft hat nach eigenen Angaben eine lange Tradition. Sie wurde 1959 von 15 Kölner Friedhofsgärtnern gegründet. Heute sind es 44 Mitgliedsbetriebe“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.


Donnerstag, 28. Juni 2018

Vorteile von Wohnungsgenossenschaften

„Wohnungsgenossenschaften haben den Vorteil, dass ihre Ausrichtung die Schaffung von Wohnraum für ihre Mitglieder ist. Nicht die Erzielung hoher Mieten, wie im freien Wohnungsbau. Das macht sie für Mieter so interessant“, sagt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Daher ist da Leben in Genossenschaftswohnungen meist günstiger als in Objekten, die auf dem freien Markt gehandelt werden. Das ist sicher der Hauptgrund für das rege Interesse an den Angeboten der rund 2000 Wohnungsbaugenossenschaften in Deutschland. Zum Vergleich: Im Herbst des vergangenen Jahres wurden im Durchschnitt für einen Quadratmeter Wohnfläche in einer genossenschaftlichen Wohnung kalt 5,27 Euro verlangt. Auf dem freien Wohnungsmarkt lag der Vergleichswert bei 7,69 Euro. „Zu bedenken ist allerdings, dass das Angebot sehr knapp ist und deshalb lange Wartezeiten bestehen können. Wer jedoch eine Genossenschaftswohnung erlangt, hat hierdurch noch viele weitere Vorteile, wie beispielsweise die faktische Unkündbarkeit sowie planbar geringe Mieterhöhungen“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.