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Donnerstag, 15. November 2018

Wohnbau-Genossenschaften Schweiz


„In Sachen Wohnkultur gilt die Schweiz weltweit als eines der fortschrittlichsten Länder“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Nicht nur in architektonischer Hinsicht, sondern auch in Bezug auf Wohnformen, die einen Mittelweg zwischen Wohneigentum und Mietliegenschaft darstellen: die Wohnbau-Genossenschaften. Dabei sind gerade einige Städte der Ostschweiz ein Experimentierfeld für ungewöhnliche Wohnformen. Verständlich also, dass das Ausland ein Blick auf diese Entwicklung hat, sind doch die meisten Länder der EU mit ähnlichen Problemen konfrontiert. „Im Zentrum steht dabei die Frage, mit welchen Maßnahmen den unzähligen Problemen rund um das Thema Wohnen begegnet werden soll: von steigenden Immobilienpreisen über verteuerte Mieten, bis hin zur so genannten Gentrifizierung und urbanen Entfremdung“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.






Dienstag, 13. November 2018

Genossenschaften zur Erhaltung von Fachwerk

„Auf eine besondere Form von Genossenschaften möchte ich heute hinweisen, da es wieder einmal zeigt, welche gesellschaftlichen Rollen Genossenschaften hierzulande übernehmen“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Da der Erhalt älterer und renovierungsbedürftiger Häuser oftmals das Budget einzelner Personen übersteigt, beschäftigt man sich derzeit in Naumburg in Sachsen-Anhalt mit der Frage, wie die fachwerkliche Innenstadt erhalten und gepflegt werden kann. Ein mögliches Modell wurde jetzt auf einer Bürgerversammlung von der Bürgergenossenschaft Mündener Altstadt eG vorgestellt. Das niedersächsische Hann. Münden stand vor einer ähnlichen Herausforderung wie Naumburg. Als ein Fachwerkhaus in der Innenstadt durch einen Brand beschädigt wurde und der Abriss drohte, entschlossen sich die Bürger, das Haus aufzukaufen und zu renovieren. „Die Gründung einer Genossenschaft bot sich an, um das notwendige Kapital, die Besitzverhältnisse und die ehrenamtliche Arbeit zu organisieren, so eine aktuelle Mitteilung“, zitiert diese Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.

Donnerstag, 8. November 2018

Die RWZ als Beispiel für die Sinnhaftigkeit der Agrargenossenschaften in Deutschland


Es gibt ein schönes Beispiel, dass die Sinnhaftigkeit der Genossenschaften in Deutschland belegt und die Widersinnigkeit der derzeitigen EU-Bestrebungen. Es handelt sich um die RWZ als drittgrößte Agrargenossenschaft in Deutschland“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. „Entstanden aus der genossenschaftlichen Idee in den Dörfern, ist die RWZ auch heute noch eine Genossenschaft mit gut 600 Mitgliedern (...) Vorstandsvorsitzender Christoph Kempkes, der von Köln aus das Unternehmen lenkt, betonte bei der Generalversammlung im Sommer das „besondere Verhältnis“, das Landwirte zu ihrer Genossenschaft, nicht zuletzt als deren Eigentümer, haben. „Genossenschaften sind für Landwirte gleichzeitig leistungsfähiger Lieferant und immer auch aufnahmefähiger Abnehmer für deren Agrarprodukte.“ Man könne die Landwirte auf inzwischen weltweit beeinflussten Bezugs- und Absatzmärkten „nicht alleine lassen“, weshalb „genossenschaftliche Zusammenarbeit im Sinne einer Bündelung von Kräften und Funktionen die einzige Option ist, eine regional geprägte und nachhaltig wirtschaftende Landwirtschaft in Deutschland zu erhalten“, so RP Online in einem Beitrag vom Oktober. „Viel besser kann man die Wechselwirkung zwischen Produktion und Vermarktung von Agrarprodukten eigentlich kaum ausdrücken. Und genau diese gilt es genossenschaftlich zu erhalten“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.




Dienstag, 6. November 2018

Genossenschaften auch in Österreich beliebt

„Es gibt weltweit 900.000 Genossenschaften mit 800 Millionen Mitgliedern. Die Genossenschaft ist eine sehr zeitgemäße und innovative Rechtsform, die sich auch bei Start-ups immer mehr durchsetzt. Wie auch in Deutschland und der Schweiz feiert Raiffeisen daher auch in Österreich heuer den 200. Geburtstag des Gründervaters“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. „Keine andere Organisation ist so stark mit Tirol verwurzelt wie Raiffeisen“, betont auch der Geschäftsführer des Raiffeisenverbandes Tirol, Peter Sapl. Mit 131.000 Mitgliedern ist jede sechste Tirolerin und jeder sechste Tiroler Genossenschafter und damit Miteigentümer. „Vom Hallenbad in Zürich bis zu einer Genossenschaft im Unterland, die das «Naturjuwel Rofan« mit einer Seilbahn und einem barrierefreien Weg erschließen will, oder der ersten „Europäischen Genossenschaft (SCE)“ Österreichs beim Projekt READ (historische Handschriften werden in Satzschrift „übersetzt“) an der Uni Innsbruck. Genossenschaften setzen sich nahezu überall durch“, meint Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.

Donnerstag, 1. November 2018

Günstiger Wohnen dank Wohnungsbaugenossenschaften

„Während der Preisdruck in den Metropolen immer weiter anzieht, mit entsprechenden Folgen für Mieter, bieten Wohnungsbaugenossenschaften weiterhin Alternativen“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Nach einer eigenen Mitteilung, bringt sich daher beispielweise die größte Wohnungsbaugenossenschaft in Frankfurt, die Volks- Bau- und Sparverein Frankfurt am Main eG verstärkt auch in aktuelle Bauprojekte ein. Im Stadtteil Ginnheim fand nun die Grundsteinlegung für das neueste Wohnprojekt der Genossenschaft statt. Das Niedrigenergiehaus mit Solarwärmeanlage und nachhaltiger Regenwassernutzung bietet auf knapp 1.100 Quadratmetern Wohnungen insbesondere für Familien. Die Mieten seien dabei im Vergleich zum Marktumfeld unterdurchschnittlich“, so Genossenschaftsexperte Olaf Haubold.